Wandern als Freizeitaktivität steigt seit Jahren wieder auf der Beliebtheitsskala. Allerdings haben sich die Bedürfnisse und Anforderungen der Wanderer verändert. Heute geht es nicht mehr darum, eine möglichst lange und stramme Wanderung zu absolvieren, sondern um Erholung, Erlebnis und Entspannung.

Immer mehr Prädikats- und Qualitätswege werden angelegt und zertifiziert. Da wurde es auch für den Eifelverein Zeit, das bestehende Wegenetz zu überarbeiten.

Vor rund 2 Jahren startet Hauptwegewart Wolfgang Müller daher das Projekt "Hauptwanderwege 2.0". Hierbei geht es darum, das bestehende Netz von 2.800 Kilometern Hauptwanderwegen an die heutigen Bedürfnisse anzupassen. Unattraktive Strecken werden stillgelegt, das Wegenetz wird neu markiert und mit neuen, werbewirksamen Namen bezeichnet. "Die Qualität der Wege stimmt einfach nicht mehr. Schon seit Jahren häufen sich die Beschwerden über die für den Wanderer irritierenden Wegemarkierungen. 

Nach eingehender Prüfung sind etwa 25 Prozent der vom Eifelverein betreuten Wege geopfert worden. Die verbliebenen 2.100 Kilometer Hauptwanderwege werden bis Ende 2017 neu markiert. Das neue Wanderweg-Logo des Eifelvereins (s. Foto) stellt symbolisch ein großes "E" dar, welches für die Eifel steht. Die drei Farben im Logo symbolisieren den Himmel (blau), die Erde (braun) und den Wald (grün). Zudem wird der Name des Weges auf dem Schild zu sehen sein und ein Pfeil, der eindeutig die Richtung angibt.

Pro Kilometer Wegstrecke werden bis zu 16 neue Markierungen sowie "Beruhigungszeichen" nach Wegekreuzungen oder längeren Geradeaus-Abschnitten eingeplant. "Die Markierungen müssen heute so ausreichend vorhanden sein, dass jeder Wanderer ohne Karte oder GPS ans Ziel kommt", so Müller. 

 

Wegemarkierung 1