Der Eifelverein Düsseldorf steht unter dem Vorsitz von Emil Hackenberg, der auch als Schatzmeister fungiert. Vereinslokal ist der Wittelsbacher Hof. Es wird ein Ersatz- Wanderplan herausgegeben. Gesellige Veranstaltungen fallen während der Kriegsjahre aus.

Die Mitgliederzahl liegt bei 450. Es herrscht rege Wandertätigkeit. Der Zweite Weltkrieg bricht aus.

 

Der Thüringer Wanderfreund Hermann Nebe, Burgwart auf der Wartburg, wird Ehrenmitglied in Düsseldorf.
Am 22. Oktober 1938 wird in den Sälen der Gesellschaft "Zur Ludwigsburg", Steinstraße 38-40, das 30jährige Vereinsjubiläum gefeiert. Hier ein Auszug aus dem Text der Einladung:

Der Düsseldorfer Eifelverein erwirbt einen römischen Werkplatz bei Nettersheim, genannt "Steinrötsch".

Als Vereinslokal ist die Gaststätte Tucher, Ecke Karl-Theodor- und Breitestraße überliefert.

Am 29. September 1928 wird im Rahmen eines Stiftungsfestes das 20jährige Bestehen des Vereins gefeiert.

Der Düsseldorfer Eifelverein hat eine Jugendgruppe, die jedoch 1933 wieder aufgelöst wird. Von den damaligen "Jugendlichen" gibt es heute noch Mitglieder in unserer Ortsgruppe.

In Düsseldorf findet vom 8. Mai bis 15. Oktober 1926 die GeSoLei statt (Ausstellung für Gesundheit, soziale Fürsorge und Leibesübungen). Sie ist mit 7,5 Millionen Besuchern auf 400.000 m² Fläche die größte Messe der Weimarer Republik.

Die Düsseldorfer Ortsgruppe steht unter dem Vorsitz von Landesrat Adams und hat 820 Mitglieder.

Nach Beendigung des Ersten Weltkriegs werden maschinen-geschriebene Viertel- und Halbjahres-Wanderpläne herausgegeben.

Die Ausstellung "Deutschland als Verkehrs- und Reiseland" wird unter Beteiligung Düsseldorfs, des Hauptvereins und der gesamten Eifelvereins-Ortsgruppen durchgeführt. Der Erste Weltkrieg hinterlässt seine Spuren. In diesen Jahren spendet die Ortsgruppe Düsseldorf beträchtliche Mittel für "Liebespakete", die ins Feld gehen.

Der Erste Weltkrieg bricht aus. Der Werbeausschuss des Hauptvereins sowie das Nachrichtenamt für die Presse sind dem Düsseldorfer Eifelverein angegliedert. Der Verein wächst auf 970 Mitglieder. Am 27.12.1914 findet die 313. Wanderung statt.

Düsseldorf hat 850 Eifelvereinsmitglieder. Der Schatzmeister, Polizeikommissar Ulrich, setzt sich für das Sportwandern ein.
Aus dem Jahr 1913 besitzen wir einen kompletten Wanderplan, für uns ein echtes Kleinod angesichts der ansonsten dürftigen Quellenlage.

Mit unseren Wanderplänen und den Wanderungen, die in die Eifel führen, werben wir für die Eifel. Im Herbst erscheint zudem eine neue Werbeschrift, die von Düsseldorf an die anderen Ortsgruppen und einflussreiche Eifelfreunde versandt wird.

Die Ortsgruppe Düsseldorf des Eifelvereins stellt die Weichen, nicht ausschließlich Wanderverein zu sein, gibt sich eine Satzung und Wanderordnung. Es erscheint der erste gedruckte Wanderplan für Düsseldorf.

Am 18. März findet im Hotel Lennarz die erste Jahreshauptversammlung statt. Sie wird vom ersten Vereinsvorsitzenden, Gymnasialdirektor Dr. Cramer, geleitet. Man beschließt u. a., 100 Mark für die "Schülerherbergen" zur Verfügung zu stellen und mit 25 Mark Beitrag dem Düsseldorfer Verkehrsverein beizutreten.

24 Bürger gründen die Ortsgruppe Düsseldorf des Eifelvereins. Ein vaterstädtischer Verein.

Den Vorsitz des neuen Vereins übernimmt einer der Gründer, Dr. Franz Cramer (1860-1923). Dr. Cramer war vor seinem Umzug nach Düsseldorf Direktor des Eschweiler Gymnasiums, hatte schon 1903 den Eifelverein Eschweiler

Der Hauptverein des Eifelvereins wird in Bad Bertrich gegründet. Die Gründe sind in erster Linie wirtschaftlicher Natur. Der Hauptverein erreicht mit seinen Ideen auch schon vor der Gründung der Ortsgruppe die Freunde der Eifel in Düsseldorf. Heimatliebe, familiäre Bindungen und Solidarität mit der alten Heimat bewegen die späteren Gründer in Düsseldorf schon 1904, für den Hauptverein tätig zu werden.

Die Industriellenfamilie Poensgen beginnt mit der Verlegung ihrer Betriebe aus Gemünd in der Eifel nach Düsseldorf-Oberbilk. Über 200 Mitarbeiter ziehen aus der Eifel mit an den Rhein. Hinzu kommen deren Familienangehörige, so dass schätzungsweise weit über 600 "Eifeler"